Bom Group

Bom Group > Willkommen > Innovationen

Innovationen

Die Innovation und Verbesserung unserer Produkte und Systeme ist der rote Faden der Unternehmensgeschichte von Bom Group.
Im Folgenden möchten wir Ihnen in umgekehrter chronologischer Reihenfolge – von heute bis zur Unternehmensgründung – die vielen wegweisenden und erfolgreich auf den Markt gebrachten Innovationen vorstellen.


Iso++ schermsysteem

Bei der ISO++ Schirmanlage handelt es sich um ein Doppelsystem, bei dem beide Tücher in einem Abstand von nur 6 cm angebracht werden. Die Anlage ist in W-Form ausgeführt, und beide Tücher können unabhängig voneinander reguliert werden. Zwei ganz neue Ideen, die im Hinblick auf einen hohen Lichtertrag und eine große Reduzierung des Energieverbrauchs erfolgreich angewandt wurden.
Das neue Schirmsystem ist ab Mitte 2017 für alle Arten von Venlo-Gewächshäusern verfügbar.

Winterlicht

Bei dem Winterlicht-Gewächshaus handelt es sich um einen neuen Gewächshauskonzept, der in Verbindung mit einer neuen Art von Schirm, Schirmtuch und Spezialglas 10 %, mehr Licht erzeugt. Der höchste Ertrag wird mit dem Schirmsystem in geschlossener Stellung erzielt, aber auch bei einer geöffneten Schirmanlage ist der Lichtgewinn noch bedeutend.  Die genauen Anbauergebnisse werden 2017 erwartet.
Das neue integrale Gewächshauskonzept wurde in Zusammenarbeit mit Wageningen UR, Ludvig Svensson, Bayer Cropscience und Glascom Tuinbouw entwickelt.
Dieses Forschungsprojekt wurde u. a. durch das Programm „Gewächshaus als Energiequelle“, dem Innovations- und Aktionsprogramm von LTO Glaskracht Nederland und dem niederländischen Wirtschaftsministerium, ermöglicht.

Halbgeschlossenes Gewächshaus der nächsten Generation

Bom Group hat das geschlossene Gewächshaus weiterentwickelt. Das Ergebnis ist das Sunergy®-Gewächshaus 2.0!
Dieses halbgeschlossene Gewächshaus der nächsten Generation bietet neben guten wirtschaftlichen Perspektiven gleich mehrere Vorteile. Die Gewächshausluft kann kontrolliert entfeuchtet werden, wobei Wärme zurückgewonnen werden kann. Im Winter bleiben die Lüftungsfenster geschlossen und der Schirm kann viel länger geschlossen bleiben, sodass kein Entfeuchtungsspalt benötigt wird. Im Sommer kann dieses Gewächshaus Wärme „ernten“ und in Aquifern im Boden speichern.

Eindecksysteme mit Solarmodulen

Unser Klima verändert sich, daran besteht kein Zweifel. Wir stellen uns der Herausforderung! Neben Niedrigenergiegewächshäusern wie dem Sunergy®-Gewächshaus hat Bom Group innovative Lösungen zur Nutzung der Solarenergie entwickelt. Wir integrieren Solarmodule in unsere modernen Glaseindeckungen und erzeugen so Strom, den Sie in Ihrem Betrieb nutzen können. So senken wir den ökologischen Fußabdruck Ihres Betriebs und geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Energie mit anderen zu teilen.

Twinlight®-Unterbau

Bom Group hat 2007 einen neuen Unterbau entwickelt, der große Vorteile für die immer höher werdenden Gewächshäuser bietet. Dieser Twinlight®-Unterbau war für den Horti Fair Innovation Award 2007 nominiert.
Er besteht aus einem vertikalen Träger mit einer Gitterkonstruktion anstelle des herkömmlichen rechteckigen Trägers. Die Gitterträger sind in horizontaler Richtung miteinander verbunden. Sie werden nach unten schmaler, sodass sie nicht breiter sind als der Betonpfahl, auf dem sie ruhen. Dadurch bleibt die Größe der Kulturfläche unverändert.

Sunergie®-Gewächshaus

Bom Group hat 2005 bei Van der Lans in Rilland das erste Sunergie®-Gewächshaus mit einer Fläche von 1,5 ha gebaut. Dieses geschlossene Gewächshaus ist aus dem Innovationsprogramm Kas als Energiebron (Das Gewächshaus als Energiequelle) hervorgegangen.
Auf der Hortifair desselben Jahres wurde das Sunergie®-Gewächshaus mit dem begehrten Horti Fair Innovation Award ausgezeichnet!

Das Sunergie®-Gewächshaus enthält folgende Innovationen:
- GeslotenKas®-System von Innogrow
- ACL-Schirmanlage von Bom, bei der die Schirme von Seitenwand zu Seitenwand laufen
- Spezielles Zu- und Abluftsystem an der Giebelwand für die Klimatisierung
- AR-(Antireflexions-)Behandlung des Glases, die das Glas aufwertet.
Die Lichtdurchlässigkeit wird so um ca. 6 bis 7 % erhöht.
- Im gesamten Gewächshausdach gibt es keine Lüftungsfenster, sodass das Gewächshaus ein absolut geschlossenes System bildet.

Stabilisationsblock

Der Einbau eines Stabilisationsblocks zwischen zwei Aufdrückern verhindert Torsion der Zug-/Druckstangen, sodass die Belüftungsmechanik weniger schnell verschleißt.

Superbreites Eindeckglas

Die weitere Mechanisierung und Nutzung der technischen Möglichkeiten im Bereich der Glasbreite führte zur Entwicklung des superbreiten Deckglases von 1,67 m. Jeweils drei Scheiben dieser Glasgröße bilden ein 5,00 m breites Fachmaß.
Diese Entwicklung hat außerdem der Verwendung gehärteter (rahmenloser) Lüftungsfenster wieder neues Leben eingehaucht. Durch den Einsatz gehärteter Einscheiben-Lüftungsfenster in Kombination mit dem weit öffnenden Belüftungssystem lässt sich wiederum ein erheblicher Lichtgewinn erzielen.

Weit öffnendes Belüftungssystem

Um die Lüftungswirkung durch die Nutzung des so genannten „Kamineffekts“ zu erhöhen, die für einen besseren Austausch zwischen warmer Innenluft und kühlerer Außenluft sorgt, wurde ein Scharniersystem entwickelt, bei dem sich die Lüftungsfenster über den herkömmlichen Öffnungswinkel von ca. 62 Grad hinaus öffnen lassen.

Integrierte Schutzstreifen

Um glasschonend und weniger bruchanfällig verglasen zu können, wurden Kunststoffstreifen entwickelt, die vor der Montage auf die Aluminiumsprossen geschoben werden.
Im Koextrusionsverfahren wird in diese Kunststoffstreifen eine weiche Kante eingearbeitet, an der die Schneidkanten des Glases anliegen. So wird zudem eine Art Kältebrücke gebildet, was den Energieverlust reduziert.

L2-Belüftungsfenster

Ein L2-Belüftungsfenster ist ein sogenanntes „rahmenloses“ Belüftungsfenster, dessen Rahmen durch thermisch gehärtetes Glas ersetzt wird.
Bei diesem gegenüber den zuvor eingesetzten gehärteten Lüftungsfenstern stark verbesserten Konzept wurden vor allem technische Aspekte der verschiedenen Befestigungsmethoden beleuchtet. So wurden raffinierte Befestigungsmethoden für die Druckpunkte am Glas sowie für die Montage des Glases am Fensterscharnier entwickelt.
Das gesamte Konzept wurde anhand der Finite-Elemente-Methode (FEM) berechnet und entspricht den aktuellen Normen.

ABS-Schirmanlage

Angesichts der hohen Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Schirmanlagen mit Zugseilantrieb wurden neue Materialien und Systeme entwickelt. So wurde das Stahlseil durch ein Zugseil aus nichtrostendem Federstahldraht ersetzt, das sich wesentlich weniger stark dehnt.
Als Verbindungselement zwischen Schirmprofil und Zugseil dient ein sogenannter ABS-Gleitblock. Er sorgt für eine optimale Abdichtung, ein konstant kleines Schirmpaket und gleichmäßige Entfeuchtungsspalte.
Und all das völlig unabhängig davon, ob sich die Gewächshauskonstruktion ausdehnt und/oder zusammenzieht.

Ecotec-Gewächshaus '94

Mit dem Ecotec-Gewächshaus '94 wurde ein weiterer Schritt zur Erhöhung des Lichteinfalls in das Gewächshaus getan. Durch die Verwendung einer runden Stange zwischen beiden Dachsprossen kann die Sprossenhöhe etwas reduziert werden (35 mm). Dieses System ist unter der Bezeichnung „A-Dach“ bekannt.

Ecotec-Gewächshaus '93

Das Ecotec-Gewächshaus '93 ist ein überarbeitetes Konzept des Ecotec-Gewächshauses ’92. Dieses Gewächshaus wurde um ein Aluminiumdachsystem mit Aluminiumrinne erweitert – eine Eigenentwicklung von Bom Group.
Die Beibehaltung der getrennten Ableitung von Niederschlags- und Kondenswasser stand im Mittelpunkt dieser Entwicklung.
Die Oberseite der Rinne fasst mehr Wasser, wodurch das Glas weniger schnell überflutet wird und verschmutzt.

Neue Glasverteilung Stirnwände und Endkappen

Durch eine veränderte Glasverteilung in den Stirnwänden und Endkappen ist u.a. das Konzept des 2/3-Glases entstanden. Bei diesem Konzept liegen alle Sprossen einander genau gegenüber und die Lüftungsfenster sind mit drei Scheiben ausgeführt. Somit gibt es keine Decksprossen ohne Gegenstück mehr und es entsteht überall eine momentfeste Verbindung.
Das bedeutet eine wichtige Verbesserung der Sturmbeständigkeit in den Randbereichen des Gewächshauses.

Gaastiek-System

Gaastiek ist eine einfache und effiziente Gasabdichtung für Venlo-Lüftungsfenster.
Das integrierte System wurde speziell für diese Lüftungsfenster entwickelt. Das Gaastiek-System hält Insekten fern, lässt aber Licht ins Innere und erlaubt den Luftaustausch.
Das System ist aufgrund der erforderlichen Anpassung des Lüftungsfensters nur für Neubauprojekte geeignet.

Ecotec-Gewächshaus '92

Bei der Entwicklung des Ecotec-Gewächshauses ’92 sollten alle positiven Eigenschaften des Venlo-Gewächshauses übernommen werden.
Bei diesem Gewächshaustyp wurde eine neue Stahlrinne mit „kondenswasserdichten“ Rändern eingeführt.
Der Einsatz von Stahlsprossen in Kombination mit einem integrierten „Glasprofil“ aus Kunststoff bedeutete einen revolutionären Durchbruch im Gewächshausbau. Dabei machte man sich auf intelligente Weise die Festigkeit des Stahls zunutze, der weniger stark durchbiegt als Aluminium, und kombinierte diesen Vorteil mit dem Einsatz von Kunststoff für das Glasprofil. Dieses Glasprofil, das im Koextrusionsverfahren mit weichen Falzen versehen wird, isoliert und schont das Glas.

Synchrocenter

Für Lüftungsfenster mit mehr als zwei Aufdrückern wurde das Synchrocenter entwickelt. Diese einfache Entwicklung besteht aus einem innovativen Klemmblock, in dem die beiden äußeren Aufdrücker des Lüftungsfensters unabhängig voneinander fixiert werden.
Dadurch schließt das Lüftungsfenster immer genau parallel auf den Dachsprossen und dem Kämpfer ab.
So bilden sich keine Fensterspalten mehr, die sonst durch das Gefälle des Gewächshauses entstehen.
Mit Synchrocenter können auftretende Torsionskräfte an den Zug-/Druckstangen vermieden werden, was den Verschleiß der Belüftungsmechanik reduziert.

Stahlrinne Plus

Als Alternative zur Aluminiumrinne wurde eine runde Stahlrinne entwickelt, in der Niederschlagswasser abgeleitet werden kann. Das gebogene Rinnenprofil besitzt Löcher für die sturm- und ortsfeste Montage der Dachsprossen. Die spezielle Formgebung nutzt die höhere Festigkeit des Stahls.

Duo-Strip-Lüftungsfenster

Duo-Strip-Lüftungsfenster sind eine Alternative zu den sogenannten gehärteten (rahmenlosen) Lüftungsfenstern. Hier wird (nicht gehärtetes) Standardglas verwendet, wobei das Scharnier- und das untere Abschlussprofil über Gewindestangen miteinander verbunden sind. Da Seiten- und Zwischenprofile fehlen, gelangt wieder mehr Licht ins Innere.

Lux-Plus-Firstprofil

Das in seiner Höhe stark reduzierte Lux-Plus-Firstprofil ist eine einfache, aber sehr effektive Entwicklung. Die Höhe dieses Firstprofils wurde um 50 % verringert, was wiederum einen hohen Lichtgewinn bedeutet.
Das „niedrige“ Firstprofil ist heute die Standardausführung für Gewächshausdächer!

PB-Glaslifter

Der Einsatz immer größerer Glasmaße und Veränderungen in den Arbeitsschutzbestimmungen machten eine Mechanisierung der Verglasungsmethoden erforderlich, um diese arbeitsfreundlicher und sicherer zu gestalten. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Verglasungsmaschine entwickelt, die unter dem Namen „PB Glaslifter“ auf den Markt gebracht wurde. Sie wird noch heute eingesetzt. Die Verglasungsmaschine kann über ein Bauunternehmen bezogen werden.
Mit dem PB-Glaslifter haben wir den ersten Schritt zur Mechanisierung der Verglasung von Gewächshäusern getan. Eine Entwicklung, die wir später mit den heutigen Verglasungsbühnen fortgesetzt haben.

SP Plus-Gewächshaus

Die wohl wichtigste der vielen technologischen Neuerungen, die speziell für das SP-Plus-Gewächshaus entwickelt wurden, ist die völlige Integration der Antriebe von Belüftungsmechanik und Schirmanlage. Die Zug-/Druckstangen für den Antrieb der Belüftungsmechanik sind in den oberen U-Träger des Binders integriert. Die Zug-/Druckstangen für den Antrieb der Schirmprofile sind unter der Rinne montiert und verlaufen (gelagert) durch Aussparungen in den Stützen.

GT-Gewächshaus

Die Integration einer Schirmanlage in die Gewächshauskonstruktion ist und bleibt eine Herausforderung. Um noch mehr Licht in abgeschirmte Gewächshäuser zu bringen, wurde das GT-Gewächshaus entwickelt.
Bei diesem Entwurf verläuft der Schirm von Rinne zu Rinne und nicht – wie sonst üblich – von Binder zu Binder. Da das Schirmpaket in das Rinnenprofil integriert wird, nimmt es kaum Licht weg.
Insgesamt also ein Hightech-System, bei dem die Integration der Belüftungsmechanik aufgrund des Schirmverlaufs von Rinne zu Rinne eine besondere Herausforderung darstellte.

Trolley-Schirmanlage

Bei der Trolley-Schirmanlage werden die Schirmprofile von einem hohlen, dickwandigen Aluminiumrohrprofil angetrieben.
Das Rohrprofil wird hierzu über ein vorgespanntes Seil (von Giebelwand zu Giebelwand) geschoben.
Zahnstangen setzen das Aluminiumrohr (10 mm) in Bewegung.
Die Schirmprofile sind über ein Federsystem mit dem Aluminiumrohr verbunden. Das ermöglicht einen perfekten Abschluss am Binder, ohne störende Einflüsse durch das Zusammenziehen und Dehnen der Gewächshauskonstruktion.
Dieses System ist ein Vorläufer des späteren ABS-Systems.

Recon-Trägerablauf

Der Recon-Trägerablauf ermöglicht die optimierte Wasserableitung mit separater Ableitung von Kondenswasser und Niederschlagswasser.
Auch bei diesem System gibt es keine Hindernisse mehr, die dem Dachschirm beim Öffnen oder Schließen im Weg sind.

Multi-Rollschirm

Der Multi-Rollschirm ist ein in Sektionen unterteilbarer vertikaler Schirm, der vollständig in die Gewächshauswand integriert wird.
Indem die horizontalen Wandträger genutzt werden, lassen sich einzelne Abschnitte des Wandschirms – unabhängig voneinander – öffnen und schließen. Die horizontalen Wandträger bilden eine Art Kassette, die das Tuch schützt und Lichtverlust verhindert.

PB-Schirmgewächshaus

Das PB-Schirmgewächshaus wurde Ende 1982 vorgestellt und 1983 – im Rahmen der NTV – mit einem Preis ausgezeichnet. Bei diesem Gewächshaustyp bildet die Schirmanlage einen integralen Bestandteil des Gewächshauses. So gelangt wesentlich mehr Licht ins Innere. Die Abschirmung erfolgt zwischen den Bindern.
In den Jahren nach der Einführung dieses Systems wurden wichtige Detailverbesserungen vorgenommen, um die Vorzüge dieses Gewächshauses weiter zu perfektionieren. 1986 stellte Bom eine neue Generation des PB-Schirmgewächshauses vor.a

Belüftungsschienenmechanik

Auf die Schaukelmechanik zum Öffnen und Schließen der Lüftungsfenster folgte die Entwicklung der Schienenmechanik.
Bei diesem Mechanismus werden die Zug-/Druckstangen auf den Gitterbindern montiert.
Ein besonderer Vorteil dieser Konstruktion ist die verringerte Schattenbildung (Lichtgewinn). Durch die Montage der Zug-/Druckstange auf dem Binder konnte zudem die maximale Anzahl von Lüftungsfenstern pro Schiene erhöht werden.

Trio-Gitterbinder

Der „Triobinder“ wurde aus dem Wunsch heraus entwickelt, doppelte Schirmanlagen einfach zu montieren. Beim Triobinder erfolgt die Montage der Schirmanlage in Höhe des oberen und mittleren Trägers.
So bleibt der untere Träger „frei“ für die Montage anderer Anlagen, wie Rohrleitungen für die Logistik oder Haken für Pflanzenseile.

PB-Trägerablauf

Mit der Entwicklung des PB-Trägerablaufs war Schluss mit störenden Abflussrohren an der Innenseite der Giebelwand. Ohne diese Hindernisse kann die Schirmanlage völlig frei zur Giebelwand schließen und öffnen. Die Montage von schattenbildenden und verschmutzenden Dichtstreifen wurde somit überflüssig.

Aluminiumrinne

Auf der niederländischen Fachmesse für Gartenbau NTV'82 wurde unter dem Namen „PB-Energierinne“ erstmals der Prototyp der runden Aluminiumrinne präsentiert.
Eine revolutionäre Entwicklung im Gewächshausbau aufgrund ihrer Konstruktionsform (torsionssteif) und Ausführung in Aluminium. Bis zum damaligen Zeitpunkt wurden vor allem Rinnen aus verzinktem Stahl (AP/APD/HI) eingesetzt.
Mit dieser Innovation gehörten lose Einzelteile wie Rinnenränder und Befestigungsmaterial für die Dachsprossen der Vergangenheit an.
1986 erhielt Bom ein sehr wertvolles Patent auf die Aluminiumrinne. Vorteile der Aluminiumrinne sind die integrierte Rinnenverbindung mit den Dachsprossen, die getrennte Ableitung von Niederschlagswasser und Kondenswasser sowie der zusätzliche Lichteinfall durch die schmale Bauweise. Heute ist der Einsatz von Aluminiumrinnen gängiger Standard in der Branche!

Bom-Abschlussschirm

Ab 1980 konzentrierte Bom sich als selbstständiger Installateur auf den Markt für Schirmanlagen. Infolge der Energiekrise stieg die Nachfrage nach energiesparenden Maßnahmen wie Schirmanlagen und Doppelverglasungssystemen.
Um den Lichtverlust möglichst gering zu halten, müssen Schirmanlagen möglichst weitgehend in den Gewächshausunterbau integriert werden. Das ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Schirmanlagen.
Beim Bom-Abschlussschirm – der von Rinne zu Rinne verläuft – wurden moderne Verbindungsplatten genutzt, die genau um die Träger herum anliegen. Der Lichtverlust wird begrenzt, da keine Schürzen mehr benötigt werden.

Gittergewächshaus 8,00m

Früher besaßen Gewächshäuser unter jeder Rinne eine Stützenreihe. Aus dem Wunsch heraus, dieselben Möglichkeiten zu schaffen wie bei einem herkömmlichen Breitschiffgewächshaus, dies allerdings mit der Einfachheit des Venlo-Systems, wurde das 8,00-m-Gittergewächshaus entwickelt.
Diese Entwicklung hin zu größeren Spannbreiten hat sich später mit dem 9,60-m-Gitter (2 x 4,80 m Kappenbreite) und dem 12,80-m-Gitter (3 x 4,27 m Kappenbreite) fortgesetzt. So sind Gewächshaustypen entstanden, die für den Anbau von Zierpflanzen geeignet sind.

Schaukelmechanismus

Das Öffnen und Schließen der Lüftungsfenster geschah früher über einen Seilmechanismus.
Dieses Seilsystem war jedoch nicht sturmfest, sodass sich die Lüftungsfenster bei Windstößen durch den Unterdruck leicht öffneten. Um die Lüftungsfenster sturmfester und präziser steuerbar zu machen, wurde der Schaukelmechanismus entwickelt, der den Seilmechanismus ersetzte. Beim Schaukelmechanismus sind die Lüftungsfenster über Zug-/Druckstangen miteinander verbunden. Die Zug-/Druckstangen sind mit Aufdrückern am Firstprofil befestigt. Zum Öffnen und Schließen der Lüftungsfenster setzt ein Antrieb die Zug-/Druckstangen in Bewegung. Dieser Schaukelbewegung verdankt die Mechanik ihren Namen.

Sturmsicheres Dachsystem

Nach den starken Stürmen 1972/1973, die sehr große Schäden im Unterglasgartenbau angerichtet hatten, wurden die Schwachpunkte in der Gewächshauskonstruktion deutlich. Bom hat damals ein System entwickelt, bei dem die Dachsprossen sowohl mit der Rinne als auch mit dem Firstprofil sturmfest verbunden wurden. So wurde verhindert, dass die Eindeckung durch den Windunterdruck abgehoben wird.